Akadi ist die Göttin der elementaren Luft und wird in allen diesbezüglichen Belangen angebetet. Im Gegensatz zu anderen Göttern der Luft wie z.B. Auril, die Frostmaid, oder Anderen, ist ihre Rolle im faerûnischen Pantheon wesentlich abstrakter, sie repräsentiert die Luft selbst und die damit verbundene Macht. Ebenso wie die anderen Primordialen kümmert sich auch Akadi nicht besonders um ihre Anhänger auf Toril. Das bedeutet zwar nicht, dass sie nie auf Gebete oder Gesuche reagiert, aber ob sie reagiert und die Art, wie sie es tut, ist schwer vorhersehbar und selbst die meisten ihrer Anhänger verstehen Akadis Wege und Beweggründe nur selten. Aus diesem und anderen Gründen wird Akadi oft fälschlicherweise als eine geringere Göttin des Pantheons angesehen. Akadi ist eine launische Göttin, ihre Erscheinung wie ihre Stimmungslagen wechseln von Tag zu Tag, von Woche zu Woche, von Jahreszeit zu Jahreszeit. Dennoch ist sie nicht als geistig labil zu bezeichnen, auch ist Akadi nicht wahnsinnig. Sie repräsentiert die ständige Veränderung und damit auch einen ganz zentralen Aspekt der Luft und des Windes. Sie zeigt sich sowohl als generös und freundlich wie eine sanfte Briese als auch als leidenschaftlich, stürmisch und sogar zerstörerisch, wenn etwas ihren Zorn auf sich zieht, jedoch nur in Form eines entsprechend starken Tornados. Auf Gebete, die Stürme oder andere schwere Unwetter hervorbringen sollen, reagiert Akadi nicht, da dies die Domäne von Talos und Umberlee darstellt. Sie reagiert bevorzugt auf Bitten um Wechsel der Windrichtung, um sanfte Niederschläge und ähnliches, besonders gerne auf solche, die auf optimale Bedingungen zum Fliegen abzielen.
Dogma[]
Akadi ist auch eine Göttin der stetigen Veränderung und das spiegelt sich in ihrem Dogma wieder. Eine Grundlage ihrer Kirche ist es, dass jeder ihrer Angehörigen seine persönliche Erleuchtungen finden soll. Wahrheit und Wahrhaftigkeit können nur dann entstehen und aufrecht erhalten werden, wenn man sich für die Materie, mit der man sich beschäftigt, auch erwärmen kann. Anhänger sind daher dazu angehalten, sich mit Tätigkeiten und Örtlichkeiten nur so lange aufzuhalten, wie sie sich dafür interessieren. Jeder neue Tag bringt Veränderungen und Erfahrungen mit sich, die es zu erfahren und in sich aufzunehmen gilt. Die Kirche pflegt jedoch keine Animositäten denen gegenüber, die ihr nicht angehören und dem Dogma nicht folgen, beispielsweise Orts- und Heimatverbundene oder solche, die ihr Leben einer bestimmten Tätigkeit widmen. Lediglich wenn ein Anhänger der Kirche in seiner Freiheit massiv eingeschränkt oder sogar eingesperrt wird, kann man sich der Feindschaft der Kirche Akadis gewiss sein.
Quellen[]
Literatur[]
- Eric L. Boyd, Erik Mona (Mai 2002). Faiths and Pantheons. Wizards of the Coast. ISBN 0-7869-2759-3.
- Ed Greenwood, Sean K. Reynolds, Skip Williams, Rob Heinsoo (Juni 2001). Forgotten Realms Campaign Setting 3rd Edition. Wizards of the Coast. ISBN 0-7869-1836-5.
- Bruce R. Cordell, Ed Greenwood, Chris Sims (August 2008). Forgotten Realms Campaign Guide. Wizards of the Coast. ISBN 0-7869-4924-4.